Zukunftswerkstätten

Empowerment von Selbstvertretung
Die Zukunftswerkstätten sind Orte für Teilnahme und Mitbestimmung.
Menschen können hier für sich selbst sprechen.
In den Werkstätten können die Teilnehmenden:
- sich einbringen
- bestehende Regeln und Strukturen hinterfragen
- aktiv Dinge verändern
Das Projekt wird zusammen mit der Volkshochschule Dresden gemacht.
Selbstvertretende werden immer wieder eingebunden.
So passt das Angebot zu den Bedürfnissen der Teilnehmenden.
Die Werkstätten bieten:
- Austausch auf Augenhöhe
- kreative Arbeitsformen
- Vernetzung mit anderen Menschen
- eine Ideen-Werkstatt, in der Visionen zu konkreten Schritten werden
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Alle Interessierten können mitmachen.
Die Anmeldung geht über die Volkshochschule Dresden.
Ab März 2026 finden die Werkstätten im Stadtforum Dresden statt.
Hier gibt es Informationen zu den nächsten Terminen.
Lesezeichen zum Nachdenken
Als Ergebnis der ersten Zukunftswerkstätten gibt es ein Lesezeichen.
Auf der Vorderseite steht ein Satz von einer Selbstvertreterin:
„Es soll Spaß machen.“
Auf der Rückseite stehen 3 Wörter:
- Netzwerk
- Inklusion
- Kommunikation
Die Wörter werden in einfacher Sprache erklärt.
Selbstvertretende haben die Erklärungen gemacht.
Die Erklärungen wurden in den thematischen Werkstätten
zu den Themen gemeinsam entwickelt.
Das Lesezeichen hilft uns:
- Wir können besser miteinander sprechen.
- Wir können uns besser verstehen.
- Wir können der Politik, der Verwaltung, anderen Menschen und Netzwerken erklären, was wir meinen.
Das Lesezeichen kann dabei helfen, miteinander ins Gespräch zu kommen und über wichtige Themen nachzudenken.
Das Lesezeichen gibt es gedruckt und digital.
Hier kann man es herunterladen.

Netzwerkpartner
Zusammen mit der Volkshochschule Dresden machen wir
Werkstätten für Mitbestimmung und Selbstständigkeit.
Es gibt Kurse für Selbst-Vertreter*innen,
die den Start der Werkstätten vorbereiten.
Die erste Werkstatt machen Inklusion vor Ort und die vhs.
Danach gestalten die Teilnehmenden die nächsten Werkstätten selbst.
So entsteht echte Beteiligung von allen.
Rückblick auf die bisherigen Treffen
28. Mai 2026: 3. Zukunftswerkstatt - Kommunikation
Am Donnerstag, 28. Mai gab es die dritte Zukunftswerkstatt.
Bei der Werkstatt waren 7 Personen dabei.
Einige Menschen waren schon bei den ersten Werkstätten dabei.
Andere Menschen waren neu.
Das Thema war gute Kommunikation.
Die Gruppe hat über gute Kommunikation gesprochen.
Die Gruppe sprach über:
- Was ist gute Kommunikation?
- Was ist für gute Kommunikation wichtig?
- Wie sprechen wir gut miteinander?
Zum Einstieg erzählte ein Selbstvertreter,
was gute Kommunikation für ihn bedeutet.
Er sagte:
- Wir sprechen auf Augenhöhe.
- Wir nehmen andere Menschen ernst.
- Wir sprechen in einfacher Sprache.
- Wir hören einander zu.
- Wir schauen unser Gegenüber an.
Danach sammelte die Gruppe weitere Ideen.
Die Gruppe sagte:
- Wir nehmen uns Zeit.
- Wir sprechen klar und deutlich.
- Wir sprechen nicht durcheinander.
- Wir lassen andere ausreden.
- Wir fragen nach, wenn wir etwas nicht verstehen.
- Wir gehen respektvoll miteinander um.
- Wir sind offen für andere Meinungen.
Die Gruppe entwickelte eine gemeinsame Definition.
Gute Kommunikation ist/heißt:
- Begegnung auf Augenhöhe
- Offenheit für andere Meinungen
- Rücksicht auf andere nehmen
- Verständlichkeit
Die Gruppe sprach auch über die Fachtagung
an der Evangelischen Hochschule Anfang Juni.
Dort ging es um das Thema Netzwerke.
Die Gruppe findet es gut,
dass Wissenschaft auch in einfacher Sprache erklärt werden soll.
Hier gibt es den gesamten Bericht.
Hier gibt es die Präsentation zur Werkstatt.
06. Mai 2026: 2. Zukunftswerkstatt - Inklusion
Am Mittwoch, 06. Mai, gab es die zweite Zukunftswerkstatt.
Bei der Werkstatt waren 7 Personen dabei.
Die Menschen hatten verschiedene Erfahrungen.
Das Thema war Inklusion.
Die Gruppe hat über Inklusion gesprochen.
Die Gruppe sprach über:
- Exklusion
- Integration
- Inklusion
Die Gruppe sagt:
Exklusion bedeutet:
Menschen werden ausgeschlossen.
Integration bedeutet:
Menschen dürfen dabei sein, bleiben aber oft eine eigene Gruppe.
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören dazu und können mitmachen.
Die Gruppe sammelte auch:
Was bedeutet Inklusion für mich?
Wir haben eine gemeinsame Definition entwickelt:
Jeder Mensch ist einzigartig.
Alle gehören dazu.
Menschen können überall hin.
Jeder erhält die Unterstützung, die er braucht.
Jeder sollte versuchen, die Sicht von anderen zu verstehen.
Jeder sollte mitmachen, auf seine Art und Weise!
Die Gruppe sprach auch über Beteiligung.
Dafür schaute die Gruppe die Stufen der Partizipation von der Aktion Mensch an.
Hier gibt es den gesamten Bericht.
Hier gibt es die Präsentation zur Werkstatt.



