17. März 2026: 2. Treffen
Am Dienstag, 17. März, trafen sich sieben Menschen im Stadtforum.
Wir saßen zusammen vor großen Fenstern.
Wir haben miteinander gesprochen und uns ausgetauscht.
Das Treffen war Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Es gab kein festes Thema.
Das ist bei diesem Treffen immer so.
Alle können sagen, was sie beschäftigt.
Karten helfen beim Gespräch
Am Anfang haben wir ein Karten-Set ausprobiert.
Das Karten-Set gehört zu unserem Projekt.
Es gibt 90 Karten.
Auf den Karten sind Bilder, Farben und Wörter.
Die Karten helfen beim Reden.
Sie geben Ideen für Gespräche.
Das Team hat die Karten gemeinsam mit vielen Menschen entwickelt.
Alle konnten mitmachen und ihre Ideen einbringen.
Das Karten-Set kann man kostenlos herunterladen.
Viele Perspektiven waren dabei
Die Gruppe war sehr unterschiedlich.
Dabei waren zum Beispiel:
- Fach-Leute aus der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen
- Menschen, die mit Migrantinnen und Migranten arbeiten
- eine Person vom Studentenwerk
- Angehörige von erkrankten Menschen
- eine Person, die für sich selbst spricht (Selbstvertretung)
Wichtige Fragen
Die Gruppe sammelte Themen.
Daraus entstanden Fragen:
- Wie erreicht man betroffene Menschen?
- Welche Angebote sind interessant?
- Wie macht man Angebote bekannt?
- Wie kann man Angebote für verschiedene Gruppen gemeinsam machen?
Zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen und Migrantinnen und Migranten.
Ergebnisse aus dem Gespräch
Die Gruppe war sich einig:
Es gibt keine einfachen Antworten.
Man muss immer wieder Neues ausprobieren.
Man braucht Mut und Neugier.
Manchmal sind digitale Angebote gut.
Manchmal sind Treffen vor Ort besser.
Wichtig ist:
- Menschen direkt ansprechen
- mit der Zielgruppe sprechen
- immer wieder fragen: Passt das für dich?
Nicht alle Menschen kann man erreichen.
Das ist normal.
Viele Menschen haben andere Sorgen im Alltag.
Oder sie haben wenig Zeit.
Es braucht auch Mut, zu einem Treffen zu gehen.
Man zeigt sich und seine Gefühle.
Darum müssen Treffen sichere Orte sein.
Sie sollen Freude machen und Mut geben.
Ideen für die Zukunft
Die Gruppe sprach auch über eine Internet-Seite.
Dort könnten alle Angebote in Dresden gesammelt werden.
Die Gruppe möchte mehr Menschen einladen.
Das Treffen ist besonders.
Es findet im Zentrum von Dresden statt.
Dort wird Vielfalt sichtbar.