Gemeinsam vor Ort

Auf gelben Hintergrund steht: Gemeinsam vor Ort - Ein Austauschtreff im Stadtforum für alle. Darüber eine Kaffeetasse, in der Mitte davon das Logo von Inklusion vor Ort in Dresden. Es ist ein Herz aus lauter bunten Quadraten.
Ein Austauschtreff im Stadtforum für alle

Einmal im Monat gibt es ein Treffen.

Das Treffen heißt: Austausch-Treff.

 

Das Team von Inklusion vor Ort in Dresden lädt dazu ein.

Der Treff ist im Café im oberen Foyer vom Stadtforum.

 

Beim Treffen können Menschen miteinander sprechen.

Sie können Ideen sammeln.

Oder an Projekten aus dem Netzwerk arbeiten.

 

Manchmal sitzen die Menschen einfach zusammen und reden.

Beim Treffen kommen bekannte und neue Menschen zusammen.

Sie tauschen sich aus.

 

Das Treffen ist locker und ohne Druck.

Es gibt Tee oder Kaffee.

 

Jede Person kann kommen oder gehen, wie sie möchte.

Man kann kurz bleiben oder länger.

Man kann einmal kommen oder öfter.

 

Alle sind willkommen.

 

Hier geht es zu den nächsten Terminen.

 

Rückblick auf die bisherigen Treffen

Das Café im Stadtforum, hier steht neben einem grauen Sofa und vor grünen Pflanzen die pinke Fahne des Projekts.
21. Juli 2027: 9. Treffen

Auch in den Sommerferien fand unser Treffen statt.

An diesem Tag war das Treffen kürzer als sonst.

 

Wir sprachen mit einer Person über die aktuelle Ausstellung zum Wiederaufbau der Carolabrücke.

Alle Entwürfe werden auf Barrierefreiheit geprüft.

Die Entwürfe sind sehr unterschiedlich.

 

Wir fanden es gut, dass sich die Menschen beteiligen können.

Wir fanden es auch gut, dass die Menschen viele Informationen bekommen.

 

Nächstes Treffen

Dienstag, 18. Juli 2026

16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Ort: Café im Stadtforum

 

Das Treffen erkennt man
an der pinken Fahne
von „Inklusion vor Ort in Dresden“.

 

Bunte Zettel, darauf stehen Themen rund um Inklusion. Es sind wünsche dazu: Was kann besser in Dresden werden.
16. Juni 2027: 8. Treffen

Bei dem Treffen ging es um den Wiederaufbau der Carola-Brücke.

Im Stadtforum gibt es zurzeit eine Ausstellung.
Dort sind vier Entwürfe für die neue Brücke zu sehen.
Ein Entwurf ist ein Vorschlag, wie die Brücke aussehen kann.

Viele Menschen besuchen die Ausstellung.

 

Wir haben auch über unsere Zusammenarbeit gesprochen.

Es ist wichtig, dass wir gut miteinander vernetzt sind.
So erfahren wir von inklusiven Angeboten.
Und wir können die Angebote weitergeben.

 

Wir haben darüber gesprochen,
dass wir junge Menschen nur schwer erreichen.

Ein Grund kann sein:
Viele junge Menschen nutzen digitale Medien.
Sie tauschen sich dort aus.
Deshalb besuchen sie vielleicht keine weiteren Angebote.

 

Wir haben auch über den Fachtag
an der Evangelischen Hochschule gesprochen.
Der Fachtag war Anfang Juni.

Alle waren sich einig:
Solche Fachtage sind wichtig.

Es wurde aber auch gesagt:
Wissenschaftliche Tagungen sind oft sehr sachlich.
Dabei fehlt manchmal die Begeisterung
für die Arbeit in Netzwerken.

 

Darum möchten wir
bei einem der nächsten Treffen
über das Ehrenamt sprechen.

 

Wir wollen uns austauschen:

- Warum engagieren wir uns?
- Was motiviert uns?

 

Nächstes Treffen

Dienstag, 21. Juli 2026

16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Ort: Café im Stadtforum

 

Das Treffen erkennt man
an der pinken Fahne
von „Inklusion vor Ort in Dresden“.

 

Das Café im Stadtforum, es sind große Fenster und dahinter der blaue Himmel zu sehen. Es steht Sofas im Café, daneben die pinkte Fahne vom Projekt.
19. Mai 2026: 7. Treffen 

Beim zweiten Treffen im Mai gab es wieder viele neue Themen beim Stammtisch.

 

Wir haben mit Begleit-Personen von autistischen Menschen gesprochen.
Wir haben auch die Sicht von einer Angehörigen von einem Menschen mit Behinderung gehört.
Außerdem hat ein junger Mensch mit Autismus von seinen Erfahrungen erzählt.

 

Am Anfang haben wir wie immer darüber gesprochen:
Warum kommen Menschen zum Stammtisch?

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Kontakt und Austausch.
Sie möchten die Menschen hinter den Angeboten kennenlernen.
Und sie möchten sich gegenseitig Mut machen.

 

Wir haben über das Leben mit Autismus in Dresden gesprochen.
 

Wir haben auch über inklusives Wohnen in Dresden gesprochen.

Wir haben gemerkt:
Es gibt schon viele Angebote.
Aber es ist wichtig, dass wir mehr voneinander wissen.

 

Die Idee von begleiteten Wohn-Gemeinschaften finden viele gut.
Aber nicht alle Menschen möchten ihr ganzes Leben in einer WG wohnen.
Darum braucht es auch andere Wohn-Ideen.

 

Wir haben auch über kreative Angebote gesprochen.
Zum Beispiel über die Arbeit von Farbwerk e. V. in Dresden.

Dort können Menschen mit Behinderung Theater spielen oder eigene Aufführungen machen.
Die Menschen entscheiden selbst mit.

 

Es gibt auch eine inklusive Disco.

 

Wir haben uns gefragt:
Möchten wirklich alle Menschen in eine Disco gehen?

 

Für viele autistische Menschen ist eine Disco oft zu laut, zu bunt und zu voll.
Vielleicht passt das Angebot Disco nicht für alle Menschen.

 

Am Ende des Treffens haben wir uns auch das Stadtforum angeschaut.

 

Wir haben gefragt:
- Was ist im Haus schon barrierefrei?
- Und was kann noch besser werden?

 

 

Gelber Hintergrund, darauf steht der Titel der Veranstaltung. Darunter ist eine Kaffeetasse zu sehen.
04. Mai 2026: 6. Treffen in der Woche der Inklusion

Wir haben uns wieder im Café im Stadtforum getroffen.

Das Wetter war sehr schön.
 

Das Treffen war Teil der Woche der Inklusion.

Leider waren nur wenige Menschen da.

 

Wir haben zusammen überlegt:
- Warum waren nur wenige Menschen beim Treffen?

- Vielleicht lag es am schönen Wetter.

- Vielleicht gab es zu viele Veranstaltungen in der Woche der Inklusion. 

- Vielleicht hatten viele Ehrenamtliche schon andere Termine.

 

Wir haben auch über die Woche der Inklusion gesprochen.

Zum Beispiel über die Kundgebung
zum Europäischen Protesttag
zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

 

Die Kundgebung in Dresden hat das Motto:

Mut und Wut

 

Wir haben darüber gesprochen:
Warum sind Mut und Wut wichtig?

Mut ist wichtig.


Denn Mut hilft dabei, etwas zu verändern.

Wut ist auch wichtig.

Denn Menschen sollen sich nicht alles gefallen lassen.

 

 

Eine gelbe Straßenbahn der DVB fährt über die Augustusbrücke in Dresden.
23. und 27. April 2026: Der Austauschtreff unterwegs

Unser Austauschformat ist auch unterwegs.

 

Am 23. April waren wir beim Projekt
ABZ - Am besten zusammen von der Diakonie Dresden.

 

Dort haben wir uns mit Ehrenamtlichen getroffen.
Diese Menschen unterstützen Menschen mit Behinderungen im Alltag.

 

Wir haben uns gegenseitig vorgestellt.
Wir haben über unsere Arbeit gesprochen.

 

Außerdem haben wir uns über Inklusion in Dresden ausgetauscht:

- Was klappt schon gut?

- Was ist noch schwierig?

- Wie kann Beteiligung gelingen?

 

Das Treffen war sehr schön.
Wir konnten viel voneinander lernen.

 

Am 27. April war das SFZ Sehzentrum Dresden bei uns zu Besuch.

Dort trafen wir Menschen mit Seh-Behinderung und blinde Menschen.


Sie beschäftigen sich mit dem Thema Arbeit und Beruf.

Wir haben über Inklusion und Beteiligung im Stadtteil gesprochen.

 

Wichtige Fragen waren:

- Wo kann ich mich einbringen?

- Wie kann ich meine Meinung sagen?

- Warum ist es wichtig, Probleme anzusprechen?

 

Eine Person sagte:
„Beteiligung und Inklusion sind keine Einbahn-Straße.“

 

Das bedeutet:
Alle Menschen müssen mitmachen.

Zum Beispiel kann man der Stadt Bescheid sagen,
wenn es Probleme gibt.


Zum Beispiel bei:

- Schmutz auf der Straße

- kaputten Wegen

- Hindernissen auf Gehwegen

 

Dafür gibt es den Mängel-Melder der Landeshauptstadt Dresden.
Hier ist der Link.

 

Eine Wand im Stadtforum, sie ist mit zahlreichen Pflanzen begrünt.
21. April 2026: 3. Treffen

Am Dienstag, 21. April, trafen wir uns im Stadtforum.

Wir waren eine kleine Runde.

Wir haben offen miteinander gesprochen.

 

Es ging um wichtige Themen:

- Inklusion in unserer Stadt und im Land

- um drohende Kürzungen

- um Miteinander

 

Sorgen wegen Kürzungen

Viele Menschen machen sich Sorgen.

In Deutschland und in Sachsen wird über Spar-Pläne gesprochen.

Das betrifft auch Hilfen für Menschen mit Behinderungen.

 

Die Gruppe fragte sich:

- Wo wird  gespart?

- Was bedeutet das für den Alltag?

 

Alle waren sich einig:

Inklusion darf kein Spar-Thema sein.

Teilhabe ist ein Menschen-Recht.

 

Protest macht Mut

Wir sprachen über den Europäischen Protesttag am 5. Mai.

An diesem Tag gibt es in Dresden eine große Kundgebung.

Hier der Link zur Veranstaltung.

 

Das Motto ist:

Wut und Mut.

 

Viele Selbst-Vertreterinnen und Selbst-Vertreter werden dabei sein.

Sie sprechen für ihre eigenen Rechte.

 

Und sie zeigen:

- Wir sind viele.

- Wir sind laut.

- Wir gehören dazu.

 

Die Kundgebung ist Teil der Woche der Inklusion in Dresden.

Vom 1. bis 10. Mai gibt es viele Veranstaltungen in der Stadt.

Hier geht es zum Programm der Woche.

 

Demonstration am 12. Mai

Auch über den 12. Mai haben wir gesprochen.

An diesem Tag gibt es eine Demonstration vor dem Sächsischen Landtag.

Hier der Link zur Veranstaltung.

 

Das Motto lautet:

Dazugehören ist ein Menschenrecht.

 

Selbst-Vertreterinnen und Selbst-Vertreter machen auf ihre Situation aufmerksam.

 

Sie protestieren gegen Kürzungen.

 

Und sie fordern:

- genügend Unterstützung

- echte Teilhabe

- ein selbstbestimmtes Leben

 

Gemeinsam stark

Das Gespräch zeigte:

- Viele Menschen sind besorgt.

- Aber viele Menschen setzen sich auch ein.

 

Es ist wichtig, zusammenzuhalten.

Und gemeinsam laut zu sein.

 

Denn Inklusion ist kein Extra.

Inklusion ist ein Recht für alle Menschen.

 

 

Ein runder Tisch, in der Mitte eine Blume in einer Vase. Auf dem Tisch liegen viele bunte Karten, es sind die Zukunftskarten des Projekts.
17. März 2026: 2. Treffen

Am Dienstag, 17. März, trafen sich sieben Menschen im Stadtforum.
Wir saßen zusammen vor großen Fenstern.
Wir haben miteinander gesprochen und uns ausgetauscht.

 

Das Treffen war Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus.


Es gab kein festes Thema.
Das ist bei diesem Treffen immer so.
Alle können sagen, was sie beschäftigt.

 

Karten helfen beim Gespräch

Am Anfang haben wir ein Karten-Set ausprobiert.
Das Karten-Set gehört zu unserem Projekt.

 

Es gibt 90 Karten.
Auf den Karten sind Bilder, Farben und Wörter.

 

Die Karten helfen beim Reden.
Sie geben Ideen für Gespräche.

 

Das Team hat die Karten gemeinsam mit vielen Menschen entwickelt.
Alle konnten mitmachen und ihre Ideen einbringen.

 

Das Karten-Set kann man kostenlos herunterladen.

 

Viele Perspektiven waren dabei

Die Gruppe war sehr unterschiedlich.

 

Dabei waren zum Beispiel:

- Fach-Leute aus der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen

- Menschen, die mit Migrantinnen und Migranten arbeiten

- eine Person vom Studentenwerk

- Angehörige von erkrankten Menschen

- eine Person, die für sich selbst spricht (Selbstvertretung)

 

Wichtige Fragen

Die Gruppe sammelte Themen.


Daraus entstanden Fragen:

- Wie erreicht man betroffene Menschen?

- Welche Angebote sind interessant?

- Wie macht man Angebote bekannt?

- Wie kann man Angebote für verschiedene Gruppen gemeinsam machen?


Zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen und Migrantinnen und Migranten.

 

Ergebnisse aus dem Gespräch

Die Gruppe war sich einig:
Es gibt keine einfachen Antworten.

 

Man muss immer wieder Neues ausprobieren.
Man braucht Mut und Neugier.

 

Manchmal sind digitale Angebote gut.
Manchmal sind Treffen vor Ort besser.

 

Wichtig ist:

- Menschen direkt ansprechen

- mit der Zielgruppe sprechen

- immer wieder fragen: Passt das für dich?

 

Nicht alle Menschen kann man erreichen.
Das ist normal.

Viele Menschen haben andere Sorgen im Alltag.
Oder sie haben wenig Zeit.

 

Es braucht auch Mut, zu einem Treffen zu gehen.
Man zeigt sich und seine Gefühle.

 

Darum müssen Treffen sichere Orte sein.
Sie sollen Freude machen und Mut geben.

 

Ideen für die Zukunft

Die Gruppe sprach auch über eine Internet-Seite.
Dort könnten alle Angebote in Dresden gesammelt werden.

 

Die Gruppe möchte mehr Menschen einladen.
Das Treffen ist besonders.
Es findet im Zentrum von Dresden statt.
Dort wird Vielfalt sichtbar.

 

 

Eine Gesprächsrunde im Stadtforum, Menschen reden miteinander.
17. Februar 2026: 1. Treffen

Am Dienstag, 17. Februar 2026 fand das erste Treffen statt.

 

Viele unterschiedliche Menschen waren dabei: 

Menschen aus der Selbstvertretung, 

aus Selbsthilfegruppen 

und Fachleute aus dem Bereich Inklusion.

Auch Personen von der Technische Universität Dresden nahmen teil.

 

Wir trafen uns im Café des Stadtforum Dresden.
Die Atmosphäre war ruhig und offen.
Wir saßen gemütlich zusammen und kamen leicht ins Gespräch.

 

Das Treffen hatte keinen festen Ablauf.
Alle konnten ihre Themen einbringen.

 

Wir sprachen unter anderem über:

- Schwierigkeiten im Straßenverkehr für blinde und sehbehinderte Menschen

- Leichte Sprache im Alltag

- zu wenige Mobilitätstrainings

- bessere Informationen über Angebote in Dresden

 

Es entstand die Idee eines Marktplatzes der Möglichkeiten,
bei dem sich Angebote vorstellen und vernetzen können.
Außerdem wurde ein Newsletter „Inklusion in Dresden“ gewünscht.

 

Am Ende waren sich alle einig:
Der Austauschtreff soll weitergehen.
Er gibt Raum zum Austausch, zum gemeinsamen Denken
und macht Mut für die weitere Arbeit.