02. Juni 2026: Fachtag Inklusion im Sozialraum
Am 2. Juni fand im Stadtforum der Fachtag Inklusion im Sozialraum statt.
Das Thema war:
Netzwerke entdecken, erfahren, erforschen.
So lief der Fachtag:
Das Zentrum der Evangelischen Hochschule organisierte den Fachtag.
Sie arbeitet dabei mit Inklusion vor Ort zusammen.
Vor Ort waren viele verschiedene Menschen.
Zum Beispiel:
- Menschen mit Behinderung
- Ehrenamtliche
- Mitarbeitende aus der Praxis
- Mitarbeitende aus der Verwaltung
- Menschen aus der Wissenschaft
Es wurde versucht, die Veranstaltung in Einfacher Sprache durchzuführen.
Am Anfang gab es zwei Vorträge von Professoren von der Evangelischen Hochschule.
Im ersten Vortrag sprach Matthias Müller über Netzwerke:
Netzwerke bestehen aus Menschen, Gruppen und Einrichtungen.
Sie sind miteinander verbunden.
Sie arbeiten zusammen.
Sie unterstützen sich gegenseitig.
Netzwerke können dabei helfen, dass alle Menschen am Leben teilhaben können.
Im zweiten Vortrag sprach Ulf Liedke darüber, wie man Inklusion praktisch untersuchen kann.
Nach den Vorträgen haben sich alle Menschen in drei Gruppen aufgeteilt.
Jede Gruppe hat an einem Thema gearbeitet:
Gruppe 1 hat zu dem Thema Netzwerke entdecken gearbeitet.
Studierende Sozialpädagogik der Technischen Universität Dresden, Constanze Berndt sowie wie das Projekt Quabis waren dabei.
Die Gruppe hat über Bildung und Netzwerke gesprochen.
Dabei wurde deutlich: Nicht alle Menschen können gleich gut an Netzwerken teilnehmen.
Gruppe 2 hat zu dem Thema Netzwerke erfahren gearbeitet.
Annett Heinich aus dem Projekt Neustad(t)raum berichtete von ihren Erfahrungen in Stadtteil-Netzwerken.
Die Teilnehmenden konnten Fragen stellen und sich austauschen.
Matthias Müller moderierte.
Gruppe 3 hat zu dem Thema Netzwerke erforschen gearbeitet.
Die Gruppe hat eine Methode ausprobiert, um Netzwerke zu untersuchen.
Ulf Liedke vertiefte seine Ausführungen aus dem Vortrag praktisch.
Nach der Gruppen-Arbeit kamen wieder alle zusammen.
Es wurden die Ergebnisse aus den Gruppen geteilt.
Die wichtigsten Ergebnisse waren:
- Gute Netzwerke brauchen Gespräche.
- Gute Netzwerke brauchen Zusammen-Arbeit.
- Vertrauen hilft bei der Zusammen-Arbeit.
- Menschen sollen aufeinander zugehen und Verantwortung übernehmen.
- Alle Menschen sollen mitmachen können. Deshalb ist es wichtig, Menschen mit Behinderung einzubeziehen.
- Die Arbeit in Projekten muss sichtbar sein. So kann man neue Unterstützer finden.
- Inklusion geht besser, wenn Menschen Gemeinsamkeiten entdecken.
Die Evangelische Hochschule hat auch einen Bericht über den Fachtag geschrieben.
Den Bericht finden Sie hier: Wissenschaftliche Beratung des Projekts
Am 29. Oktober findet ein weiterer Fachtag statt.